Höhepunkt eines unvergesslichen Festes: Festsonntag bei herrlichem Wetter

20.05.2026
Verein 150 Jahre
Der Festsonntag des 150‑jährigen Gründungsfestes der Feuerwehr Thalmassing wird als einer der prägendsten Tage in die Vereinsgeschichte eingehen.

Das gesamte Festwochenende übertraf alle Erwartungen – am Sonntag waren 66 Gastvereine angereist, und der Jubelverein selbst stellte mit knapp 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine beeindruckende Abordnung. Begleitet wurde die FF Thalmassing vom Patenverein FF Luckenpaint, der mit nahezu 90 Personen vertreten war und das gesamte Wochenende über tatkräftig unterstützte.

Bereits um 6 Uhr begann der Festtag: Die Böllerschützen der FF Aholfing weckten das Dorf beim traditionellen Weckruf. Gleichzeitig machte sich der Jubelverein, begleitet von der Festkapelle Vorwaidler, auf den Weg, um Patenverein, Festkinder, Festdamen, „De Oldn“, Schirmherr Raffael Parzefall, Ehrenschirmherr Alfons Kiendl sen., Festmutter Marina Kiendl und Festbraut Alexandra Heine abzuholen.

Zurück am Festplatz stärkten sich alle mit frischen Weißwürsten vom Festwirt Englberger, der die Besucher das ganze Wochenende über in gewohnter Manier mit hervorragendem Essen und dem süffigen Bier der Brauerei ERL versorgte. Ab 8.00 Uhr wurden die Gastvereine eingeholt und um 9.30 Uhr setzte sich der Kirchenzug vom Kellerweg aus in Bewegung. Über die obere Hauptstraße ging es zum alten Feuerwehrhaus, wo gewendet wurde, bevor der prachtvolle Zug weiter zum Judenmannhof zog. Dort zelebrierte Pfarrer Alexander Ertl einen feierlichen Festgottesdienst. Die zahlreichen Gottesdienstbesucher wurden umsäumt von einem beeindruckenden Fahnenspalier.

Die restaurierte Fahne aus dem Jahr 1986 erhielt den kirchlichen Segen. Anschließend wurden die prachtvollen Fahnenbänder von Festbraut, Festmutter, Schirmherr, Festdamen, Patenverein sowie das Totenband der Gemeinde überreicht und an der restaurierten Fahne angebracht.

Im Festzelt herrschte bereits über Mittag ausgelassene Stimmung, für die die Vorwaidler verantwortlich waren, und das Zelt füllte sich bis auf den letzten Platz.

Um 14 Uhr folgte der weltliche Höhepunkt: der große Festzug, der nahezu die gesamte Hauptstraße füllte. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke, besonders an den Kreuzungen herrschte eine mitreißende Atmosphäre. Die Fahnenjunker zeigten ihr Können und schwangen die Fahnen eindrucksvoll.

Nach rund einer Stunde zogen die Gastvereine durch ein beeindruckendes Spalier von Paten- und Festverein in das Festzelt ein. Als der Festverein im Zelt empfangen wurde, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Noch eins drauf setzten die Festdamen mit ihrer toll einstudierten Choreo.

Die Fahnenjunker waren anschließend zum letzten Mal an diesem Tag geforert und sie sorgte für eine eindrucksvolle Fahnenparade im Mittelgang des Festzelts. Als die neue Thalmassinger Fahne – getragen von Fahnenjunker Manuel Bessinger – unter großem Applaus zur Bühne schwebte, gab es kein Halten mehr.

Die Stoasberger Lumpen, die am Nachmittag die Bühne von den Vorwaidlern übernahmen, sorgten vom ersten Ton an für Festzeltstimmung pur. Noch einmal wurde ausgelassen gefeiert, gesungen und getanzt. Gleichzeitig machte sich bei vielen Mitgliedern der Feuerwehren Thalmassing und Luckenpaint Wehmut breit – vier unvergessliche Tage neigten sich dem Ende zu. Als sich das Zelt langsam lichtete, spielten die Lumpen ihre letzten Stücke. Spätestens jetzt wurde allen bewusst: Auch die schönste Zeit geht einmal vorbei. Tränen flossen, es wurde sich umarmt und in die Freude über ein gelungenes Fest mischte sich auch etwas Abschiedsschmerz.

Doch ganz vorbei war es noch nicht: Der legendäre Barstodl sowie der Weißbierstand – der am Sonntag von früh bis spät dicht umlagert war – blieben bis Mitternacht geöffnet. Mitglieder, Helfer und Gäste verabschiedeten das Jubiläumsfest in bester Stimmung.

Man kann es nicht oft genug sagen: DANKE. Danke an alle, die dieses Fest möglich gemacht haben. Danke an alle, die geholfen, organisiert, unterstützt, gefeiert und mit uns diese vier Tage gestaltet haben. Wir möchten bewusst niemanden hervorheben – denn dieses Fest war nur möglich, weil so viele Menschen ihren Teil dazu beigetragen haben.

Einfach nur DANKE für vier unvergessliche Tage voller Emotionen, feierlicher Momente, guter Gespräche, rauschender Partys und kurzer Nächte.

Anmerkung zu den Fotos: Bisher liegen uns noch nicht alle Fotos vor. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass gerade vom Kirchen- bzw. Festzug noch nicht viel Fotomaterial veröffentlicht werden kann. Dies folgt in geraumer Zeit.