"Amazing Thalmazing": Ein Festsamstag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird
Den Auftakt bildete der Seniorennachmittag, der im Festzelt stattfand und von der Gemeinde organisiert wurde. Rund 650 Seniorinnen und Senioren waren eingeladen – und sehr viele folgten dieser Einladung.
Auf der Bühne erzählten „Ratschkatln“ von früheren Erlebnissen und besonderen Momenten aus der Geschichte unserer Gemeinde und auch der Feuerwehr. Beim Quiz „Wer wird Thalmassinger?“ waren knifflige Fragen zu lösen, und auf der LED‑Leinwand liefen zahlreiche historische Feuerwehrbilder, die viele Erinnerungen weckten.
Gegen 14.30 Uhr wurden der Patenverein, die Festmutter, Festbraut, Festkinder, Festdamen, „de Oldn“, der Schirmherr und der Ehrenschirmherr eingeholt, um gemeinsam zum neuen Feuerwehrgerätehaus zu ziehen. Dort wartete nicht nur ein kleiner Umtrunk, sondern auch eine ganz besondere Überraschung unseres Patenvereins, der FF Luckenpaint: Vor dem Eingangsbereich steht nun der „Patenstein“, der an vier wunderbare gemeinsame Festtage erinnert – Tage, die für beide Wehren unvergesslich bleiben werden. Ein herzliches Dankeschön an unsere Freunde aus Luckenpaint!
Im Anschluss zog der Festzug weiter zum Kriegerdenkmal, wo das Totengedenken stattfand. In würdigem Rahmen gedachten wir all jenen Mitgliedern, die nicht mehr unter uns sind.
Zurück am Festgelände wurde die nächste große Festzeltparty eingeläutet. „Über d’Über“ sorgte erneut für eine fantastische Stimmung im abermals bis auf den letzten Platz gefüllten Zelt. Unter dem Motto „Amazing Thalmazing“, das die Band aus einem unserer Werbevideos übernommen hatte, entwickelte sich der Abend zu etwas ganz Besonderem. Innerhalb kürzester Zeit standen die Leute auf den Bänken und feierten was das Zeug hielt.
Nach den beiden großartigen Tagen am Donnerstag und Freitag wurde vielen Feuerwehrmitgliedern nach und nach bewusst, dass dieses Gründungsfest etwas Einzigartiges ist – vielleicht sogar in dieser Form in Thalmassing noch nie dagewesen.
Schon kurz nach der Öffnung bildete sich erneut eine lange Einlassschlange vor dem Barstodl, und selbst die eher kühlen Temperaturen draußen konnten der guten Laune nichts anhaben. Der Weißbierstand war durchgehend gut besucht, und viele Mitglieder genossen die abendliche Atmosphäre am stimmungsvoll beleuchteten Festplatz. Es war ein weiterer Abend, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Trotz Müdigkeit und schweren Beinen: Die Vorfreude auf den Höhepunkt des Festes, den Festsonntag, stieg!